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KINDERZAHNHEILKUNDE
 Zähneputzen ist ganz leicht - drei Minuten und das reicht...
Liebe Eltern,

schön, dass Sie sich für die Mundgesundheit Ihres Kindes engagieren! Wir möchten Sie darüber informieren, wie Sie den kleinen Patienten zu Hause vorbereiten können, damit der Zahnarztbesuch zum positiven Erlebnis wird.

Der erste Termin dient im Idealfall lediglich dem Zweck, uns alle einmal kennen zu lernen. Nachdem wir die Zähne „gezählt“ haben, werden wichtige Dinge, die zur Erhaltung bzw. Wiederherstellung der Mundgesundheit notwendig sind, besprochen.

Der Tag des Zahnarztbesuches sollte frei von Belastungen sein. Sorgen Sie bitte dafür, dass sowohl Ihr Kind als auch Sie entspannt und gut ausgeruht sind. Die Anwesenheit eines Elternteiles ist ausreichend – schließlich ist der Termin beim Zahnarzt keine große Angelegenheit. Vermeiden Sie zu jedem Zeitpunkt beruhigend gemeinte negative Formulierungen wie „Du brauchst keine Angst zu haben“, „es tut nicht weh“ oder Wörter wie „Bohrer“ und „Spritze“. Das versteht genau das Gegenteil, denn warum sagt Mama oder Papa das es nicht weh tun wird...? Kinder sind ziemlich clever, sie merken sofort, wenn Eltern angespannt und nervös sind. Meist wird dies von Ihnen auf das Kind übertragen. Wenn Mama entspannt ist, wird es auch das Kind sein. Deswegen sollten Sie auch vermeiden, auf das Kind einzureden. Es erschwert nur unseren Zugang auf Ihr Kind.

Wir erklären Ihrem Kind mit altersgerechtem Wortschatz alles, was es wissen muss.





... Zahnen ... Zähnchen ... Zähne
Wir möchten unseren jungen Patienten behutsam in die Behandlungssituation einführen. Auch wenn sich dadurch die Behandlung über mehrere Sitzungen erstrecken sollte – es lohnt sich, geduldig zu sein!

Unser Ziel ist es, ein Vertrauensverhältnis zu Ihrem Kind aufzubauen. Wir bitten Sie daher, sich während der Behandlung ruhig zu verhalten und eher im Hintergrund zu bleiben. Es ist ungemein wichtig, dass der Elternteil im Zimmer still ist. Natürlich möchten Sie Ihr Kind eventuell beruhigen, doch glauben Sie uns: Sie erreichen nur das Gegenteil und oft klappt eine Behandlung nicht, weil Mama oder Papa im Zimmer mit dabei ist.

Ermutigen Sie Ihr Kind, alleine ins Behandlungszimmer zu gehen – das stärkt das Selbstbewusstsein und bestätigt die Tatsache, dass die Behandlung harmlos und ohne „Händchenhalten“ zu bewältigen ist.

Versprechen Sie Ihrem Kind keine Belohnungen! Damit erzeugen Sie den Eindruck, der Zahnarztbesuch sei etwas Schlimmes und das Kind wird unnötig unter Druck gesetzt. Drohen Sie auch nicht mit Bestrafungen, wenn die Behandlung mal nicht ganz reibungslos läuft.

Ein Lob an den richtigen Stellen und mit den richtigen Worten stärkt das Selbstvertrauen und trägt dazu bei, dass Ihr Kind die Praxis mit einem guten Gefühl verlässt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Team AMEDIS